
Kirche von Steinkjer
1965 geweiht als Ersatz für die im April 1940 zerbombte Kirche: eine Basilika aus Beton und Backstein mit 600 Plätzen. Der freistehende Glockenturm ist 38 m hoch; innen die blauen Glasfenster von Jakob Weidemann.
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Am Ende des Beitstadfjords liegt eine kleine Stadt, die nach den Bombenangriffen vom April 1940 wiederaufgebaut wurde, umgeben von Felsritzungen, Grabhügeln und Wäldern. Jede Angabe ist an der Quelle geprüft.

Angaben geprüft am 12. Oktober 2026.

1965 geweiht als Ersatz für die im April 1940 zerbombte Kirche: eine Basilika aus Beton und Backstein mit 600 Plätzen. Der freistehende Glockenturm ist 38 m hoch; innen die blauen Glasfenster von Jakob Weidemann.
Am 2. September 2023 mitten im Zentrum eröffnet: Kino, Bibliothek auf drei Etagen, Galerie, Werkstätten und das „Steinkaret“, ein immersiver Erlebnisraum, der erste seiner Art in Norwegen. Mit Café.
Jakob Weidemanns gate 1, 7713 Steinkjer · steinkjerkulturhus.no
Ein 1994 gegründetes Freilichtmuseum auf dem Gut Egge, 860 Hektar oberhalb der Stadt: ein vollständiger Hof aus dem 19. Jahrhundert, der 1919 fertiggestellte Amtssitz des Bezirkshauptmanns und rund fünfzig Grabhügel aus der Zeit von etwa 0 bis 1000. Vor allem im Sommer und bei Veranstaltungen geöffnet.
Egge allé 70, 7715 Steinkjer · eggemuseum.no

In Sør-Beitstad, nahe dem Zentrum, über 400 Figuren auf 300 m² Fels: in der Jungsteinzeit gejagte Tiere, darunter ein sechs Meter langer Wal, und darüber große Boote aus der Bronzezeit. Eine der größten Fundstellen Trøndelags, frei zugänglich.

Am Südufer des Snåsavatnet rund dreißig etwa 6 000 Jahre alte Ritzungen, darunter ein bemerkenswert gut erhaltenes Rentier in Lebensgröße; 2001 wurde dort ein Skiläufer entdeckt, der „Bølamannen“.

Mittelalterliche Steinkirche, zwischen 1150 und 1200 auf einem Hügel in Sparbu errichtet, über einem bei Grabungen entdeckten heidnischen Kultbau aus dem 7. Jahrhundert. Sie bewahrt außergewöhnlich alte Ausstattung, darunter ein Kruzifix, das aus dem 13. Jahrhundert stammen könnte.

Höchster Punkt von Steinkjer (336 m), 4 km südöstlich des Zentrums, mit Blick auf Stadt, Fjord und Ogndal. Oben steht seit 2013 ein 4,75 m hoher Gartenstuhl; ein Trollpfad mit Holzskulpturen ist bei Familien beliebt.
Ein Steinmann markiert die Mitte des Landes im Tal Ogndal, zwischen Vakkerlifjellet und dem See Skjækervatnet. Von Gaulstad führt ein markierter, mit Schwellen ausgelegter Weg in etwa 9 km dorthin, in leichtem Gelände: rund 20 km hin und zurück.
In Malm nordwestlich der Stadt eine 1906 entdeckte Eisenerzgrube, die bis 1997 betrieben wurde; ihre Schächte reichten fast 1 200 m tief, die tiefsten Nordeuropas. Das Gelände ist heute ein Kulturerbepark, der Bergmannsparken.
Das größte vorgeschichtliche Gräberfeld des früheren Nord-Trøndelag: fast 120 Gräber rund um die Kreuzung Skei, runde, lange und sternförmige Hügel, die größten mit 17 bis 20 m Durchmesser, großenteils aus der Merowingerzeit (500–800). Frei zugänglich.
7 km südlich der Stadt an der E6 das größte Gräberfeld der Bronzezeit in Norwegen (1800–500 v. Chr.): 47 Bestattungen in 21 Hügeln. Toldnes war damals eine Insel, auf die man Personen von Rang per Boot zur Bestattung brachte.
4 km nordöstlich der Stadt beim Wasserfall Byafossen: fünf große Grabhügel, kleinere Gräber, drei große Bautasteine und ein Steinkreis, vielleicht ein früherer religiöser Versammlungsort.
Richtwerte für Strecke und Dauer laut Touristeninformation; genaue Routen auf ut.no und visitinnherred.com. Jedermannsrecht (allemannsretten): frei wandern, nicht näher als 150 m an einem Haus zelten, Gatter schließen.
Pergårdshalla (2,8 km, 1 Std., Blick auf den Snåsavatnet, Schutzhütte mit Grill); Follaheia (6,1 km, 2 Std., Steinstufen und Stege, Blick über ganz Innherred); Marsteinsvola (3,6 km, wo drei Gemeinden zusammentreffen); und Oftenåsen, auch über den sanften Aufstieg Songleia (9,5 km, kinderwagentauglich).
Fluchtburg Elnanslottet (6 km, 1,5 Std., eine der besterhaltenen, Blick auf den Beitstadfjord); Bergbaupfad in Malm (2,5 km); Waldsee Svarttjønna (9,2 km, Hütte mit Erfrischungen); Flusspromenade in der Stadt (1,8 km, barrierefrei). Für einen ganzen Tag: der geografische Mittelpunkt Norwegens (19 km hin und zurück) oder die Mokk-Runde (17 km, anspruchsvoll).
Die Gemeinde prüft im Sommer die Wasserqualität und veröffentlicht Hinweise auf ihrer Website: vor dem Baden nachsehen, besonders nach starkem Regen. Keine Badeaufsicht.
5 km nordwestlich der Stadt, der am besten ausgestattete Sandstrand der Gemeinde: Grillplätze, Bänke, Toiletten, Duschen, Umkleiden und Parkplatz.
Bystranda an der Mündung der Steinkjerelva nahe der E6; Hoøya in Sør-Beitstad (Beachvolleyball, Spielplatz, Toiletten, Parkplatz); Follastranda in Follafoss (Sand und Felsen); der Strand in Malm; Hornemainn an der Ogna, mit dem Rad vom Zentrum erreichbar.
Preise und Öffnungszeiten ändern sich jede Saison: vorher beim Betreiber nachfragen.
Am Südende des Snåsavatnet, 200 m von der E6 und 13 km nördlich der Stadt: 70 Stellplätze mit Strom für Wohnmobile und Wohnwagen, Hütten und Zimmer, Badestelle, kleiner Hafen, Minigolf und WLAN; Mahlzeiten und frisches Brot.
Haugåshalla 6, 7732 Steinkjer · Tel. +47 902 74 995 · follingstua.no
Am Snåsavatnet in Kvam, nahe der E6 und den Geschäften: Plätze für Zelte, Wohnmobile und Wohnwagen, Hütten, Motel und ein Baumhaus; kinderfreundlicher Strand, Grillplatz am Wasser, Angeln und Kanu.
Kvamskjerkveien 8, 7732 Steinkjer · Tel. +47 741 49 730 · kvammotell.no
Ganzjährig werktags geöffnet, für ganz Innherred (Verdal, Inderøy, Steinkjer, Snåsa): Unterkunft, Angeln, Wandern, Fahrrad- und Kanuverleih. Mit dem Zug liegt Steinkjer an der Nordlandbahn, die auch Verdal und Snåsa bedient.
Hamnegata 20, 7714 Steinkjer · Tel. +47 74 40 17 16 · visitinnherred.com